Ruderordnung

Download der Ruderordnung ist hier möglich...

Präambel

Die Bestimmungen dieser Ruder- und Bootsbenutzungsordnung gelten für den gesamten Ruderbetrieb einschließlich des Trainings- und Wanderruderns im Ruder-Club Holzminden e.V.. Daneben sind die Bestimmungen der Binnenschifffahrtsstraßenordnung (BinSchStrO), die nationale Seeschifffahrtsstraßenordnung (SeeSchStrO), die Verordnungen einzelner Bundeswasserstraßen sowie die örtlichen Vorschriften und Regelungen zu beachten.

Mit der gültigen Ruder- und Bootsbenutzungsordnung sollen insbesondere

geregelt werden.

Soweit in dieser Ruder- und Bootsbenutzungsordnung die männliche Bezeichnung, auch die eines Amtes verwendet wird, sind Männer und Frauen in gleicher Weise gemeint. Die Bezeichnung „Vorstand“ in dieser Ruderordnung meint immer den Vorstand gemäß § 26 BGB (siehe auch §12 der Satzung).

 

Grundregeln

 

Fahrtenbuch

Der Eintrag ins elektronische Fahrtenbuch ist durch die Bestimmungen der Binnenschifffahrtsstraßenordnung zwingend vorgeschrieben. Dabei geht es um wesentliche Haftungs- und Versicherungsfragen, konkret um die Sporthilfeversicherung des Landessportbundes für Vereinsfahrten.

Anforderungen an alle Teilnehmer des Ruderbetriebes

 

Anforderung an Bootsobleute

Bootsobleute müssen folgende Anforderungen erfüllen :.

Durchführen von Fahrten

Beschreibung Hausrevier

Regelungen für Fahrten innerhalb des Hausreviers

Regelungen für Fahrten außerhalb des Hausreviers

Dunkelheit

Ruderkommandos

Wir verwenden folgende Ruderkommandos [offizielle DRV Kommandos] :

Verleihen von Booten

Vereinsboote dürfen an auswärtige Ruderer nur mit Genehmigung des Vorstands ausgeliehen werden. Dabei ist die übliche Miete von 5.-€ pro Platz und Tag zu erheben.

Gäste

Es ist gestattet, Gäste, die des Ruderns mächtig sind, in vereinseigenen Booten mitzunehmen.

Schlussbestimmungen / Inkrafttreten

Diese Ruder- und Bootsbenutzungsordnung ist gemäß §12 der Vereinssatzung eine für die Vereinsmitglieder verbindliche Regelung. Bei schweren Verstößen kann der Vorstand von § 14 der Vereinssatzung (Ausschließung aus dem Verein) Gebrauch machen.

Sollten einzelne Regelungen der vorliegenden Ruder- und Bootsordnung unwirksam sein, werden diese durch geeignete neue Regelungen ergänzt bzw. ersetzt. Die Ruder- und Bootsbenutzungsordnung wird deshalb nicht in ihrer Gesamtheit unwirksam.

Der Vorstand verpflichtet sich, die Ruder- und Bootsbenutzungsordnung einmal
jährlich zu prüfen und im Bedarfsfall zu aktualisieren bzw. fortzuschreiben.

Der Gesamtvorstand hat diese Ruder- und Bootsordnung in seiner Sitzung am 29.10.2018 verabschiedet.

Sie tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.

 

 

Anhang :

10 goldene Regeln für das Verhalten von Wassersportlern in der Natur

Die 10 goldenen Regeln für das Verhalten von Wassersportlern in der Natur sind im November 1980 vom DEUTSCHEN SEGLER-VERBAND gemeinsam mit den Wassersportspitzenverbänden im Deutschen Sportbund und mit dem Deutschen Naturschutzring erarbeitet worden. Natur- und Umweltschutz gehören zum Prüfungsstoff für die Sportbootführerscheine sowie zur Ausbildung der Segel- und Segelsurflehrer, Fachübungsleiter und Trainer im DEUTSCHEN SEGLER-VERBAND.
1. Sensible Bereiche
Meiden Sie das Einfahren in Röhrichtbestände, Schilfgürtel und in alle sonstigen dicht und unübersichtlich bewachsenen Uferpartien. Meiden Sie darüber hinaus Kies-, Sand- und Schlammbänke (Rast- und Aufenthaltsplatz von Vögeln) sowie Ufergehölze. Meiden Sie auch seichte Gewässer (Laichgebiete), insbesondere solche mit Wasserpflanzen.
2. Abstand halten
Halten Sie einen ausreichenden Mindestabstand zu Röhrichtbeständen, Schilfgürteln und anderen unübersichtlich bewachsenen Uferpartien sowie Ufergehölzen – auf breiten Flüssen beispielsweise 30 bis 50 Meter.
3. Naturschutzgebiete
Befolgen Sie in Naturschutzgebieten unbedingt die geltenden Vorschriften. Häufig ist Wassersport in Naturschutzgebieten ganzjährig, zumindest zeitweilig völlig untersagt oder nur unter bestimmten Bedingungen möglich.
4. Feuchtgebiete
Nehmen Sie in „Feuchtgebieten von internationaler Bedeutung“ bei der Ausübung von Wassersport besondere Rücksicht. Diese Gebiete dienen als Lebensstätte seltener Tier- und Pflanzenarten und sind daher besonders schutzwürdig.
5. Starten und Anladen
Benutzen Sie beim Landen die dafür vorgesehenen Plätze oder solche Stellen, an denen sichtbar kein Schaden angerichtet werden kann.
6. Lebensräume
Nähern Sie sich auch von Land her nicht Schilfgürteln und der sonstigen dichten Ufer¬vegetation, um nicht in den Lebensraum von Vögeln, Fischen, Kleintieren und Pflanzen einzudringen und diese zu gefährden.
7. Im Watt
Laufen Sie im Bereich der Watten keine Seehundbänke an, um Tiere nicht zu stören oder zu vertreiben. Halten Sie mindestens 300 bis 500 Meter Abstand zu Seehundliegeplätzen und Vogelansammlungen und bleiben Sie hier auf jeden Fall in der Nähe des markierten Fahrwassers. Fahren Sie hier mit langsamer Fahrstufe.
8. Beobachtung
Beobachten und fotografieren Sie Tiere möglichst nur aus der Ferne.
9. Sauberes Wasser
Helfen Sie, das Wasser sauber zu halten. Abfälle gehören nicht ins Wasser, insbesondere nicht der Inhalt der Chemietoiletten. Diese Abfälle müssen, genauso wie Altöle, in bestehenden Sammelstellen der Häfen abgegeben werden. Benutzen Sie in Häfen selbst ausschließlich die sanitären Anlagen an Land. Lassen Sie beim Stilliegen den Motor Ihres Bootes nicht unnötig laufen, um die Umwelt nicht zusätzlich durch Lärm und Abgase zu belasten.
10. Information
Machen Sie sich diese Regeln zu eigen und informieren Sie sich vor Ihren Fahrten über die für Ihr Fahrtgebiet bestehenden Bestimmungen. Sorgen Sie dafür, daß diese Kenntnisse und Ihr eigenes vorbildliches Verhalten gegenüber der Umwelt auch an die Jugend und vor allem an nichtorganisierte Wassersportler weitergegeben werden.